Lena Gräfin von Mahlenberg lebt seit Ende der dreißiger Jahre fern
von ihrer ostpreußischen Heimat in Berlin, wo sie ihre uneheliche
Tochter großzieht. Erst im dramatischen Kriegsjahr 1944 kehrt sie auf
das heimatliche Gut zurück und übernimmt, weil der Vater erkrankt
ist, die gesamte Gutsverwaltung. Die Familie drängt sie zu einer
Vernunftheirat mit Heinrich von Gernstorff aber ihre wahre,
uneingestandene Liebe gilt dem französischen Kriegsgefangenen François.
Erst als die Rote Armee im Januar 1945 schon weit nach Ostpreußen
vorgedrungen ist, fällt Lena die schwere Entscheidung, mit ihren
Gutsleuten die Flucht nach Westen anzutreten. Die Ankunft in
Niederbayern ist ernüchternd: Zwar ist Lena mit ihren engsten
Vertrauten in Sicherheit, ihre Zukunft aber ist ungewiss. In diesem
Moment taucht François wieder auf...
Roman von Tatjana Gräfin Dönhof und
Gabriela Sperl nach dem Film
Die Flucht.
Gabriela Sperl (Drehbuch), Kai Wessel (Regie), Joachim Kosack, Nico
Hofmann, teamWorx (Produktion), ARD-Ausstrahlung: 2 x 90 min, März
2007, Prime Time: 20.15 Uhr, Besetzung: Maria Furtwängler, Jürgen
Hentsch, Angela Winkler, Hanns Zischler, Jean-Yves Berteloot u. a.